ASARA setzt Maßstäbe

Die türkisfarbenen Phoenix-Flaggen knattern fröhlich im lauen Wind vor der Kulisse des Kölner Doms. Der Bonner Shanty-Chor sorgt für zünftig-maritime Untermalung. Peer Schmidt-Walther hat die Taufe erlebt, aber auch den Bordalltag „danach“.

Natürlich werden zu solchen Anlässen auch Reden geschwungen: von Michael Schulze, Mitglied der Geschäftsführung und Direktor Schiffsreisen, Phoenix-Gründer Johannes Zurnieden, vom Reeder Johan Rijfers sowie last but not least von einem Pfarrer, der am Ende der traditionellen Tauf-Zeremonie den Schiffssegen erteilt.

Punkt 15.00 Uhr: der große Augenblick für Sarah Krumpen. Ihr Mann Benjamin, auch er Mitglied der Geschäftsleitung, steht unerschütterlich an ihrer Seite, als sie mit einer Schere die Leine kappt, an der die Champagner-Flasche aufgehängt ist. „Ich wünsche dir allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel!“, verkündet die Namensgeberin und die Flasche sagt nur: „Batsch!“


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Schiffig-maritim innen und außen

Das fand am 31. März in Köln statt. Inzwischen ist der Alltag eingekehrt. Eine von mehreren Kurzreisen durch das romantische Mittelrheintal steht auf dem Programm des 33. Schiffes der Phoenix-Fluss-Flotte.

Vom Anleger aus fallen schon die die gefälligen „schiffigen“ Formen angenehm ins Auge: eleganter Seeschiffs-Steven, Steuerhaus im vorderen Drittel, ansehnliches Vor- und Achterdeck.

„Wow!“ entfährt es einem spontan, wenn man die geräumige, helle Lounge betritt: Violett-, Blau- und Brauntöne umschmeicheln den Gast, der dort auch gleich eine blumengeschmückte, kleine Cocktail-Bar entdeckt.

Die Inneneinrichtung aller Räume präsentiert sich in maritimen Farben, modern zwar, aber dennoch ansprechend-gemütlich.

Die überraschend großen Kabinen mit ausreichend Schrankraum und Schubfächern liegen – von hellen, breiten Gängen abzweigend – alle außen, sind komfortabel und nach neuestem Design ansprechend eingerichtet. Auf dem Orion- und Saturndeck verfügen sie einen über französische Balkone, die auf dem Neptundeck über kleine Fenster, die man nicht öffnen kann.


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Im Tiefschlaf bis Rüdesheim

Kapitän Hendrik Schouwstra gibt das Zeichen zum Ablegen. Kölns markante Dom-Silhouette bleibt vor stahlblauem Frühlingshimmel allmählich im schäumenden Kielwasser zurück. Beim Tauf-Gala-Abendessen taucht voraus Bonn auf, heimlicher „Heimathafen“ der Phoenix-Flotte, mit seiner „parlamentarischen Wolkenkratzer-Kulisse“.

Im Steuerhaus denkt man an ganz andere Dinge: den Verkehr auf Deutschlands größtem Fluss. ASARA schlängelt sich über Nacht durch Frachter-Kolonnen und hängt einen nach dem anderen locker ab. Flussradar sei Dank. Die kräftigen Diesel-Pferde im „Keller“ sind nicht zu toppen. In der Kabine hört man ihre Schwerstarbeit gegen den Strom nicht. Nur „Sensibelchen“ könnten durch das Schraubengeräusch vorbeifahrender Schiffe daran erinnert werden, dass sie auf einem Kreuzfahrtschiff „im Fluss“ fahren. Die Mehrheit lässt sich in ihrem Tiefschlaf nicht stören – bis zum nächsten sonnigen Morgen in Rüdesheim.


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Das Frühstücksbüffet mit Rheinblick ist reichhaltig. Wer früh aus der Koje gefallen ist, kann sich in der Lounge auch am „Early bird“-Frühstück erfreuen....


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