Perlen der Ägäis

Wenn ein 35 Jahre altes Passagierschiff, das weder besonders groß noch besonders luxuriös ist, nicht nur gut in Schuss, sondern auch noch regelmäßig ausgebucht ist, kann man es ohne weiteres einen Klassiker nennen. Louis Cruise Lines’ »Perla« ist ein solcher Klassiker im besten Sinne. Kai Ortel war an Bord der ehemaligen »Southward« – auf einer klassischen Route im Östlichen Mittelmeer.
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MS Arielle: Auf der Suche nach der Nische

Im heutigen Markt der Kreuzfahrtanbieter fällt es nicht leicht, gegen die so genannten Global Player anzutreten. Mit unrealistisch niedrigen Fahrpreisen auf neuesten Schiffen dank einer finanzkräftigen Muttergesellschaft im Hintergrund werden Gäste angelockt, die bislang den preisgünstigen älteren Schiffen der klassischen Kreuzfahrtanbieter treu waren. Für diese Unternehmen wird es zunehmend schwerer, sich in ihrer Nische zu behaupten. Einen neuen Weg sucht jetzt Transocean Tours aus Bremen und bezieht sich dabei auf eigene Produkterfahrungen, die rund zehn Jahre zurück liegen. Mit einem Produkt, eingeordnet zwischen Klassik und AIDA, wollen die Bremer neue Zielgruppen auf’s Schiff holen und sich dabei mit einem preisgünstigen Einsteigerschiff eine weitere schmale Nische im Wettbewerb sichern. Die »heitere Urlaubsinsel«, wie die »Arielle« im Prospekt genannt wird, bietet mit maximal 1050 Passagieren, die von rund 430 Besatzungsmitgliedern betreut werden, eine neue Kreuzfahrt-Perspektive. Günstige Außenkabinen, freie Passagen für Kinder und Jugendliche sowie ein legeres und entspanntes Bordleben sollen verstärkt auch Pauschalurlauber und Familien ansprechen. Jürgen Saupe sah sich an Bord der »heiteren Urlaubsinsel« um.
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